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Mittwoch, 01. Juli 2020

Formel 1 Auftakt 2020 in Spielberg

Lange genug sind die Formel-1-Boliden in der Garage gestanden, doch mit dem Formel-1-Auftakt in Spielberg hat dies nun endlich ein Ende. Die neue Saison wird deutlich komprimierter und kürzer als die Vergangene sein. Große Spannung verspricht sie aber auf jeden Fall – ein Grund einen Ausblick auf die neue Saison zu wagen.

Infografik Formel-1-Auftakt 2020

Formel-1-Auftakt in Spielberg

Mit einer Doppelveranstaltung (05.07.2020 und 12.07.2020) wird die Formel-1-Saison 2020 in Spielberg eröffnet. Die Strecke eignet sich als ideale Einstiegsstrecke für die neue Weltmeisterschaft, gilt diese vom Schwierigkeitsgrad her als eher einfach, was packende Duelle in den Kurven und auf den langen Geraden verspricht. Die Streckenlänge beträgt 4,326 Kilometer und die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei ca. 205 km/h. Der Vollgasanteil ist mit 55% im Vergleich zu anderen Rennstrecken relativ hoch. Besonders entgegenkommen dürfte diese Strecke dem Niederländer Max Verstappen, hat dieser den Großen Preis von Österreich in seinem noch jungen Rennalter immerhin schon zwei Mal gewinnen können. Weiters hat der Red-Bull-Pilot in dieser Saison zum letzten Mal die Möglichkeit sich zum jüngsten Weltmeister der Formel-1-Geschichte zu küren.

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Die Weltmeisterschaft 2019 im Rückspiegel

Blickt man in den Rückspiegel der vergangenen Saison, dann wird die Überlegenheit der Kombination Lewis Hamilton und Mercedes an der Spitze der Punktewertung besonders deutlich. 2019 konnte der Überflieger aus England elf Grand Prix für sich entscheiden und insgesamt 413 Punkte erkämpfen, was ihm seinen sechsten Weltmeistertitel, den vierten in Folge sicherte. Der härteste Konkurrent mit Valtteri Bottas kam aus dem eigenen Stall – Der Finne war mit vier Saisonsiegen und insgesamt 326 erzielten Punkten erster Verfolger vom Piloten mit der Startnummer 44. Danach folgten die Zukunftshoffnungen Max Verstappen und Charles Leclerc auf den Rängen drei und vier. Die viermalige Weltmeister Sebastian Vettel beendete die Weltmeisterschaft 2019 auf einem enttäuschenden fünften Platz. Auf Routinier Vettel sowie die beiden Youngsters Leclerc und Verstappen darf man in dieser Saison besonders gespannt sein. Die beiden Jungpiloten haben ihr Können 2019 eindrucksvoll unter Beweis gestellt und gezeigt, dass mit einem besseren Boliden auch der WM-Titel in Reichweite sein könnte. Der Heppenheimer Vettel erlebte eine verkorkste Saison und möchte das Cavallino-Pferd in seiner letzten Ferrari-Saison noch einmal zum Springen bringen.

Lewis Hamilton auf Rekordjagd

Besonders aufregend könnte die aktuelle Saison auch für Lewis Hamilton werden – Der Mercedes-Pilot nimmt diverse Allzeitrekorde von Rekordchampion Michael Schumacher ins Visier. Der Engländer könnte mit einem weiteren Weltmeistertitel zu Rekordhalter Schumacher aufschließen und dessen Marke von sieben WM-Titeln egalisieren. Auch bei den erfahrenen Podestplätzen liegt er mit 151 nur knapp hinter dem Deutschen, der mit 155 Podestplätzen auf Rang eins der ewigen Bestenliste rangiert. Die Rekordzahl von 91 Grand-Prix Siegen ist ebenfalls in Gefahr. Derzeit fehlen dem Idol einer ganzen Rennfahrergeneration nur noch sieben Siege auf Schumacher. Etwas schwieriger zu knacken dürfte der Rekord bei den Führungsrunden in einem Grand Prix werden. Hier hält der Deutsche Schumacher immer noch die Bestmarke mit sagenhaften 5.111 Führungsrunden – Hamilton folgt mit Respektabstand (4.482 Runden).

Der Formel 1 Kalender im Überblick

Für die neue Saison wurden bislang acht von 13 Rennen bestätigt, womit zumindest der Weltmeisterschaftsstatus laut FIA-Reglement gesichert ist. Nach den beiden Rennen in Österreich wandert der Formel-1-Zirkus ins benachbarte Budapest (HUN), woraufhin eine Doppelveranstaltung im Home of British Motor Racing in Silverstone, England folgt. Danach stehen noch die Rennen in Barcelona (ESP), Spa (BEL) und Monza (ITA) an, bevor ein Umzug des Formel-1-Tross nach Übersee folgen könnte. Die Formel-1-Verantwortlichen liebäugeln aber auch noch mit einer Ausweitung des europäischen Grand-Prix-Kalenders. Dabei sind Rennstrecken wie Mugello unweit von der Ferrari-Fabrik und Portimão im Gespräch.

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